Frances Ha (2012)

Frances Ha ist ein Inpendentfilm des US-amerikanischen Regisseurs Noah Baumbach. Seine Prämiere war am 01. September 2012 beim Telluride Film Festival, welches seit 1974 jährlich in Telluride, Colorado stattfindet. Am 17. Mai 2013 kam er in den USA und am 1. August des selben Jahres auch in Deutschland in die Kinos. Die Hauptrolle spielt Greta Gerwig, welche auch zusammen mit Noah Baumbach das Drehbuch zum Film spielt.

Deutscher Trailer zum Film

Englischer Trailer zum Film

Frances Ha – die Handlung

Frances ist eine 27-jährige Tänzerin, die aus Sacramento stammt und nun versucht in einem Ensemble in Brooklyn ein festes Engagement zu bekommen. Ihr Traum ist es Tänzerin zu werden und davon leben zu können. Zusammen mit Sophie, ihrer besten Freundin, die sie seit dem College kennt, lebt sie in einer kleinen Wohnung in Brooklyn. Die beiden Frauen verstehen sich sehr gut und Frances möchte diese Wohngemeinschaft auch dann nicht aufgeben, als ihr Freund Dan ihr Vorschlägt bei ihm einzuziehen. Frances Reaktion darauf führe nach einem Streit dazu, dass die beiden sich trennen.

Kurz darauf erzählt Sophie ihr jedoch, dass sie vor hat zu einer anderen Freundin nach Tribeca zu ziehen. Da Frances sich die Wohnung in Brooklyn nicht alleine leisten kann, macht sie sich auf die Suche nach einer neuen bezahlbaren Wohnung. Da dies jedoch nicht einfach ist, kommt sie in ihrer Not auf Lev zurück, den sie von einer Party kennt. Lev bietet ihr an bei ihm und seinem Freund Benji einzuziehen und die beiden gewähren Frances zudem einen günstigeren Mietanteil, bis diese durch das von ihr erhoffte feste Engagement mehr Geld zur Verfügung hat.
Im Folgenden platzt dieser Traum von Frances jedoch, als sie keinen Platz im Ensemble bekommt und ihr stattdessen angeboten wird im Büro zu arbeiten und nebenbei eigene Choreografien zu entwickeln. Enttäuscht und verletzt lehnt Frances das Angebot unter dem Vorwand schon einen anderen Job zu haben ab. Da sie damit auch die Absprache mit Benji und Lev einhalten kann, zieht sie zudem aus der gemeinsamen Wohnung aus.

Für eine Weile darf Frances bei einer anderen Tänzerin, Rachel, wohnen. Gemeinsam mit ihr besucht sie deren Freunde, die ihre ehemalige Mitbewohnerin und Freundin Sophie kennen. Im Gespräch muss Frances feststellen, dass sie kaum noch weiß, was Sophie gerade macht und dass sie plant nach Tokio zu ziehen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wird Frances angeboten kostenlos in einem privaten Ferienappartement zu bleiben, wenn sie mal in Paris sein sollte. Hals über Kopf entscheidet Frances noch am selben Abend dieses Angebot anzunehmen und Fliegt nach Paris obwohl sie sich diesen Flug eigentlich nicht leisten kann.

In Paris will Frances sich mit Abby, einer alten Freundin treffen, die sich jedoch nicht rechtzeitig meldet. Stattdessen ruft Sophie sie an und läd sie spontan zu deren Abschlussfeier ein. Frances sagt ab, ohne Sophie zu sagen, dass sie nicht kommen kann, weil sie in Paris ist. Abby meldet sich hingegen erst, als Frances schon wieder zurück in Amerika ist.

Zurück in den USA muss Frances einen Job an ihrem alten College annehmen um wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen. Um günstig wohnen zu können, zieht sie dort in ein Zimmer im Studentenwohnheim. Auf einer Party, bei der Frances als Kellnerin arbeitet trifft sie schließlich Sophie wieder und es wird deutlich wie angespannt das Verhältnis ist. Nachts kommt Sophie jedoch zu Frances Zimmer und erzählt ihr dass Sie eine Fehlgeburt hatte, in Tokio unglücklich ist und Patch ihr einen Antrag gemacht hat, den sie nicht annehmen kann. Am nächsten Morgen verlässt Sophie das Zimmer als Frances noch schläft und hinterlässt ihr einen Brief.

Um sich doch eine eigene Wohnung leisten zu können, nimmt Frances schließlich das Jobangebot des Ensembles an. Sie arbeitet dort im Büro und entwickelt gleichzeitig eigene Choreografien. Zu ihrer ersten Premiere, die sehr erfolgreich verläuft, kommen dann viele alte Freunde, unter anderem auch Sophie, die mittlerweile geheiratet hat. In der letzten Szene des Films sieht man Frances eigenen Briefkasten und ihrem Namensschild im Sichtfenster. Da das Schild zu groß ist, sieht man nur „Frances Ha“.