Lachsfischen im Jemen (2011)

Lachsfischen im Jemen ist eine skurille britische Komödie, die bravourös von Lasse Hallström inszenierte wurde. Eine wahnwitzige Idee, einprägsame Charaktere und ein Schuss Sartire verleihen dem Film Charme und die nötige Würze. Ein Film, den man gesehen haben muss!

Trailer

Handlung

Als Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama die verrückte Idee hat im Jemen die Lachsfischerei einzuführen, ist der Angelexperte Dr. Alfred „Fred“ Jones zunächst wenig begeistert und lehnt eine Mitarbeit an dem Projekt rigoros ab.

Als sein Chef ihn auf Drängen der Regierung dazu nötigt an dem Projekt mit zu arbeiten und andernfalls mit der Kündigung droht, willigt er schließlich jedoch ein zu helfen. Zusammen mit dem Scheich und dessen attraktiver Anwältin, Harriet Chetwode-Talbot verbringt Fred ein Wochenende in Schottland, um über das Projekt und dessen Umsetzung zu sprechen. Dort beginnt der eigentlich eher trockene Fred sich langsam für das Projekt zu begeistern und findet auch Harriet zunehmend sympathischer.

In seiner Ehe mit seiner Frau fühlt Fred sich schon länger nicht mehr verstanden und auch Harriet leidet unter Liebeskummer, da Robert, ein Soldat, in den sie sich verleibt hat, nach Afghanistan in den Krieg musste. Während des Wochenendes in Schottland kommen sich die beiden näher und entwickeln allmählich Gefühle füreinander.

Nach der Planung soll das Projekt zügig umgesetzt werden. Die britischen Fischer, die den benötigten Lachs zur Verfügung stellen sollen, weigern sich jedoch und so müssen stattdessen notgedrungen Zuchtlachse genommen werden.

Um das Lachsangeln schließlich zu ermöglichen wird im Jemen eine Senke während einer feierlichen Zeremonie geflutet, zu der auch Harriet und Fred gekommen sind. Dort erfährt Fred, dass Robert in den Harriet verliebt war, im Krieg gefallen ist und dass sie Gefühle für Fred entwickelt hat. Die beiden gestehen sich gegenseitig ihre Liebe, Harriet bittet Fred jedoch um etwas Zeit um alles verarbeiten zu können, was er ihr gewährt.

Entgegen der Meinung vieler Kritiker beginnen die Lachse nach der Freisetzung Flussaufwärts zu schwimmen und die Vision des Scheichs scheint wahr zu werden. Rebellen, die dies jedoch nicht zulassen wollen, sorgen dafür dass fast alle Lachse sterben. Fred findet die überlebenden Lachse und beschließt im Land zu bleiben um das Projekt doch noch erfolgreich zu beenden. In der Zwischenzeit stellte sich heraus, dass Robert nicht gestorben ist und aus PR-Gründen von der Regierung eingeflogen wurde. Harriet entschließt sich jedoch ebenfalls im Jemen zu bleiben und entscheidet sich somit gegen Robert.

Wie kann ich Lachsfischen im Jemen anschauen?

Lachsfischen im Jemen ist sowohl auf DVD als auch auf Blu-Ray erhältlich. Die DVD umfasst die Sprachen Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1) und hat eine Spieldauer von 104 Minuten. Auf der Blu-Ray ist kann der Film in Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1) angeschaut werden, wobei die Spieldauer 104 Minuten beträgt. Darüber hinaus kann der Film auch über diverse Video-on-Demand-Dienste, wie z. B. Amazon Instant Video, angeschaut werden.

Cast

Dr. Alfred Jones: Ewan McGregor
Harriet Chetwode-Talbot: Emily Blunt
Sheikh Muhammad: Amr Waked
Patricia Maxwell: Kristin Scott Thomas
Robert Mayers: Tom Mison
Bernard Sugden: Conleth Hill
Ashley: Catherine Steadman
Mary Jones: Rachael Stirling
Peter Maxwell: Tom Beard

Drehorte

Gedreht wurde Lachsfischen im Jemen in Schottland, London und Marokko

Daten und Zahlen

Drehbegin: 6. August 2010
Drehende: Oktober 2010
Weltrremiere: 10. September 2011 in Toronto (Toronto International Film Festival)
Kinostart in den USA: 11. März 2012
Kinostart in Deutschland: 17. Mai 2012
Produktionskosten: ca. 14,5 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis am ersten Wochenende (nur in den USA): 225.894 US-Dollar
Einspielergebnis insgesamt (weltweit): ca. 35 Millionen US-Dollar

Nominierungen und Auszeichnungen

6 Nominierungen:
Golden Globe (2013): Best Motion Picture – Comedy or Musical
Golden Globe (2013): Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Comedy or Musical
Golden Globe (2013): Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Comedy or Musical: Emily Blunt
European Film Awards (2012): Audience Award: Lasse Hallström
International Film Music Critics Award (IFMCA) (2012): Best Original Score for a Comedy Film: Dario Marianelli
Palm Springs International Film Festival (2012): Audience Award: Best Narrative Feature: Lasse Hallström (Runner-Up) (zweiter Platz)