Wie im Himmel (2004)

Wie im Himmel ist ein brillanter Film über Musik, Liebe und das Leben. Gesellschaftskritisch und dennoch unterhaltsam erzählt das Drama die Geschichte des erfolgreichen Dirigenten Daniel und seiner Liebe zur Musik, die die Herzen der Menschen zu öffnen vermag.

Wie im Himmel anschauen

Video-on-Demand: Wie im Himmel kann man auch in einer Online-Videothek, wie z. B. Amazon Instant Video, als Online-Stream anschauen. Die Verfügbarkeit bei den einzelnen Anbietern kann variieren.

DVD: Wie im Himmel gibt es auf DVD mit einer Spieldauer von 127 Minuten in den Sprachen Schwedisch (Dolby Digital 5.1) und Deutsch (Dolby Digital 5.1) mit Untertiteln ebenfalls in Deutsch und Schwedidsch.

Blu-ray: Auf Blu-ray ist der Film in den Sprachen Schwedisch (DTS-HD 5.1) und Deutsch (DTS-HD 5.1) und, wie bei der DVD, mit deutschen und schwedischen Untertiteln erhältlich.

Trailer zu Wie im Himmel

Handlung

Daniel Daréus ist ein erfolgreicher Dirigent, der auf den Bühnen der Welt Zuhause zu sein scheint und dessen Ruhm stetig wächst. Sein größter Traum ist jedoch nicht durch seine Musik zu Ruhm zu gelangen, sondern Menschen mit seiner Musik zu berühren. Mit jedem Erfolg den er erreicht, scheint er sich jedoch weiter von diesem Ziel zu entfernen.

Rückblicke zeigen, dass Daniels Leben kein einfaches war: als Kind wurde er von seinen Mitschüler gehänselt und verprügelt und als er seinen Peinigern endlich durch einen Umzug entkommt, stirb seine Mutter bei einem Autounfall, den er mit ansieht. Seine Musikkarriere bremst dies zunächst aus, mit Mitte vierzig scheint er dann jedoch alles erreicht zu haben.

Als er infolge eines Herzinfarkts während eines Sinfoniekonzerts zusammenbricht, entschließt er sich seine Arbeit nieder zu legen und kehrt nach Ljusåker zurück, das Dorf, in dem er aufwuchs und als Kind gehänselt wurde. Da er unter seinem Künstlernamen zurückkehrt, wird er von den anderen Dorfbewohnern zunächst nicht erkannt.

In Ljusåker lernt Daniel die hübsche Verkäuferin Lena kennen, die im Chor singt. Als er gebeten wird, diesen Chor zu leiten, lehnt er dies zunächst ab, besucht dann aber dennoch eine der Proben und entschließt sich den Sängern Gesangsunterricht zu geben und ihnen dabei zu helfen, die Liebe zur Musik zu entdecken. Durch seine außergewöhnliche Herangehensweise und besondere Art verbessern sich die Chorteilnehmer zusehends, können sich mehr und mehr für die Musik begeistern und stecken damit auch andere an, die sich ebenfalls entschließen dem Chor beizutreten. So wächst der anfangs eher schlechte und kleine Chor und Daniel wird für die einem zu einem Helden, für andere hingegen zu einem Übel, dass das Gleichgewicht erschüttert und Veränderungen in die Wege leitet.

Im Verlauf wird deutlich, dass das Dorfleben nur von außen idyllisch scheint und fast jeder mi kleineren oder größeren Problemen zu kämpfen hat. Besonders eingegangen wird im Film zum einen auf die Geschichte der begabten Sängerin Gabriella, die von ihrem Mann Conny misshandelt wird und dem scheinheiligen Pfarrer und seiner Frau, die ebenfalls im Chor singt. Dem Pfarrer, der sich durch Daniel in seiner Autorität bedroht fühlt, gelingt es durch eine List Daniel vor Ende seiner Probezeit zu entlassen. Der Loyale Chor folgt Daniel jedoch unerwartet und die Proben finden nun bei ihm Zuhause statt.

Währenddessen kommen sich Daniel und Lena immer näher, wobei deutlich wird, dass Daniel Probleme damit hat eine intime Beziehung zu anderen aufzubauen. Als einer der Chorteilnehmer die ganze Gruppe bei einem Gesangswettbewerb anmeldet, ist Daniel zunächst dagegen, stimmt schließlich aber doch ein, als er sieht, dass der ganze Chor hinter der Idee steht.

Einige Tage bevor der Chor zu dem Gesangswettbewerb fahren will, trennt Gabriella sich von ihrem Mann, der sie erneut geschlagen hat. Conny macht Daniel dafür verantwortlich, dass Gabriella diesen Schritt gegangen ist und verprügelt diesen bis er bewusstlos ist, als er ihn allein an einem Bach trifft. Conny wird danach von der Polizei festgenommen und kommt ins Gefängnis. Infolgedessen verrät Daniel den Chormitglieder wer er wirklich ist und dass er schon als Kind in Ljusåker gelebt hat.

Schließlich gelangt die Gruppe nach Innsbruck, wo der Gesangswettbewerb stattfinden soll. Durch seine Bekanntheit weckt Daniel mit seinem Chor das Interesse der Medien und auch sein alter Musikagenten taucht noch einmal auf. Im Gespräch mit diesem wird Daniel klar, dass er endlich seinen Traum lebt: er macht Musik, die Menschen verbindet und die Herzen öffnet. Nach diesem Gespräch schafft er es endlich Lena seine Liebe zu gestehen und die beiden kommen sich näher.

In den letzten Szenen fährt Daniel mit einem Fahrrad durch Innsbruck wobei ihm plötzlich bewusst wird, dass der Chorauftritt kurz bevorsteht. Er eilt zum Hotel zurück, wo er jedoch einen erneuten Herzinfarkt erleidet und sich gerade noch zur Toilette schleppen kann. Dort hört er über einen Lautsprecher seinen Chor, der anfängt zu improvisieren, da er, der Dirigent, nicht auftaucht. Der Gesang zieht auch die anderen Teilnehmer des Wettbewerbs so sehr in seinen Bann, dass sie alle einstimmen. Daniel liegt währenddessen blutend auf der Toilette. Glücklich über das was er hört lächelt er und hört dann auf zu atmen.